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Längere Wartezeiten für Patientinnen und Patienten

FEHLENDE VERSORGUNG AUF DEM LAND

4-5

NEIN zum Versorgungschaos.

Nein zur 10-Millionen-Schweiz-Initiative. Sie ist lebensgefährlich und gefährdet unser Gesundheitswesen. Sie verschärft den Fachkräftemangel und setzt die medizinische Versorgung der Bevölkerung aufs Spiel.

Lancierung der Kampagne Versorgungs-Chaos NEIN

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Argumente

Bevölkerungsdeckel führt zu Versorgungslücken

Die Schweizer Bevölkerung wird immer älter. Das bedeutet: Mehr Pensionierte bei schrumpfender Erwerbsbevölkerung. Doch ältere Menschen nehmen auch mehr Pflege und medizinische Leistungen in Anspruch. Können keine Arbeitskräfte aus dem Ausland rekrutiert werden, sind Versorgungslücken die Folge.

Längere Wartezeiten für Patientinnen und Patienten

Die Initiative verlangt bei Überschreitung der 10-Millionen-Grenze die Kündigung der Personenfreizügigkeit. Die Nachfrage steigt, doch das Arbeitsangebot wird gedeckelt: Stationen in den Spitälern, ambulante Praxen, Pflegeheime und Spitex-Organisationen müssen ohne genügend Personal ganze Abteilungen schliessen und Dienstleistungen abbauen. Die Wartezeiten nehmen in allen Gesundheitsbereichen zu.

Personalmangel gefährdet die Patientensicherheit

Fehlen qualifizierte Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachkräfte, steigt die Belastung des bestehenden Personals deutlich. Das hat direkte Auswirkungen auf die Versorgungsqualität und die Patientensicherheit. Studien belegen einen Zusammenhang von Personalmangel und einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko in Spitälern, besonders bei Notfällen.

Höhere Kosten für die Prämienzahlenden

Die Kündigung der Personenfreizügigkeit verkompliziert Anstellungen in der Schweiz massiv. Der administrative Aufwand für die Gesundheitsorganisationen nimmt zu. Einstellungen verzögern sich. Die Kosten für Personalgewinnung steigen. Das treibt auch die Gesundheitskosten weiter in die Höhe. Zudem fehlt ohne Einwanderung in den Arbeitsmarkt Geld in der Krankenversicherung. Auch das wird die Prämien zusätzlich ansteigen lassen.

Grenzregionen besonders gefährdet

Besonders gefährdet sind die Grenzregionen, deren Gesundheitswesen existenziell auf Personal aus dem Ausland angewiesen ist. Im Tessin haben fast 70 Prozent der Spitalärzte ihren Abschluss im Ausland erworben; in der Genferseeregion verfügt über die Hälfte des Pflegepersonals über ein ausländisches Diplom. Ohne diese Fachkräfte wäre das System nicht überlebensfähig.

Verteilungskämpfe um Kontingente

Der Wegfall der Personenfreizügigkeit bedeutete die Rückkehr zu staatlichen Kontingenten. Dies würde zu einem harten Verteilungskampf zwischen den Branchen und einzelnen Organisationen führen. Kleinere Betriebe und Randregionen dürften bei der Zuteilung knapper Bewilligungen gegenüber grossen Zentren das Nachsehen haben.

PERSONALNOTSTAND IN DEN SPITÄLERN

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